Unsere Blühfläche

Auf unserer Blühwiese in der Bahnhofstraße stellen wir Permakulturelemente  vor.

Es entstehen auf der Blühfäche zur Zeit ein " Beet ohne Umgraben" und ein "Schlüssellochbeet". Außerdem haben wir einen Tothalzhaufen und eine Steinpyramide angelegt.

Die Entstehung einer Blühwiese

Der zum Bahnhof gelegenen Teil der Fläche soll sich in eine Blühwiese verwandeln. Um dies zu erreichen, erproben wir zwei verschiedene Methoden.
Auf dem rechten Teil der Fläche haben wir die Grasnarbe abtragen lassen. Hier ist Anfang Oktober 2021 eine Blühmischung aus regionalem Saatgut eingesäat worden. Wir möchten uns bei den Blühflächenmangern des  Zweckverbandes Erholungsgebiet Hasetal für die Unterstützung und die Bereitstellung des Saatgutes bedanken.
Auf der linken Seite der Fläche werden wir geringfügig eingreifen. Hier soll sich auf natürliche Weise durch eine extensive Nutzung (keine Düngung, eine einmahlige Mahd im Jahr mit Entfernung des Schnittguts) eine Blühwiese entwickeln.
Beobachten wir mal, wie sich die beiden Flächen im nächsten Jahr verändern.

Oktober 2022
November 2022
November 2022
Mai 2023

Auf unserer Blühfläche haben wir ein Sandarium angelegt.

Schlüssellochbeet

Eine Form des Kompostierens, ohne den Komposthaufen umzusetzen.

Totholzhaufen und Steinpyramide

Zwei unterschiedliche, wichtige Lebenräume für Insekten, Käfer, Reptilien, Vögel und Igel.
Torholz ist die Kinderstube für z.B. die "Zersetzer" wie Pilze, Würmer und Asseln. Sie machen daraus hochwertigen Boden. Eine perfekte Kreislaufwirtschaft. In der Natur gibt es keinen Müll.
Die Steinpyramide bietet Unterschlupf für Insekten und ist Sitzplatz für Vögel. Im Garten setzt sie gestalterische Akzente. Auf der Südseite fühlen sich wärmeliebende Pflanzen und Tiere wohl. Auf der Nordseite bietet sie Schatten.
Die Steine können tagsüber die Sonnenwärme speichern und diese dann in der Nacht wieder an die Umgebung abgeben.